Spotify for Artists – Auch die lokale Szene kann profitieren

In der heutigen digitalen Zeit ist Streaming allgegenwärtig. Auch wenn Platten natürlich immer noch eine tolle Atmosphäre herbeizaubern und die Hörqualität einfach auf einem anderen Level liegt, können wir uns vor der Digitalisierung im Alltag nicht die Augen verschließen.

Neben Spotify gibt es noch weitere Streaming Anbieter wie z.B. Amazon Music, Apple Music oder Deezer. Doch im Vergleich der Abonnenten ist Spotify der größte Anbieter. Im Juli 2019 vermeldete Spotify 108 Mio. zahlende Nutzer, sowie weitere 124 Mio. Nutzer ohne Premium-Account. Diese Nutzerzahlen steigen übrigens seit Markteinstieg, Spotify scheint also Zukunft zu haben.

Jedenfalls gibt es genügend Nutzer, für welche es sich als Künstler lohnt dort auch die eigene Musik zu veröffentlichen.

Wie aufstrebende Künstler profitieren können

Seit 2017 erlaubt es Spotify allen Künstlern ein eigenes Spotify-Profil zu erstellen und die eigene Musik so der Öffentlichkeit anzubieten.

Dabei ist es völlig egal wie viele Fans hinter dem Künstler stehen, ebenfalls spielt es keine Rolle ob ein Label vorhanden ist oder nicht. Im Gegenteil, Spotify for Artists richtet sich offensiv an Newcomer bzw. aufstrebende Künstler und bietet somit eine Plattform zur Präsentation.
Auch im Stuttgarter Stadtgebiet sind einige Produzenten ansässig, einige sind bereits auf den Zug aufgesprungen, andere werden noch schmerzlich vermisst.

Innerhalb dieses Beitrags sind übrigens einige Sahnehäppchen der Stuttgarter Musiklandschaft verlinkt. Seid also gespannt!

Doch auch für Künstler, welche noch keine eigenen Produktionen vorweisen könnten ist Spotify nicht uninteressant.
Denn auch das Erstellen von Playlists z.B. mit gerne gespielten Tracks ist möglich. Auch das könnte die eigene Fanbase erfreuen.

Neben der Möglichkeit für Musiker die eigene Musik zu promoten, bietet Spotify for Artists die Chance die Hörgewohnheiten bzw. das eigene Publikum kennenzulernen. Analysefunktionen zeigen, welche Songs am besten ankommen und entsprechend häufig gespielt werden. Andere Daten zeigen beispielsweise das Geschlecht und Alter der Hörer. Außerdem kann ausgewertet werden von wo aus die Hörer auf die eigene Musik zugreifen, auf Spotify gibt es dafür unterschiedliche Wege:

  • Von Usern gespeicherte Musik in deren eigenen Bibliotheken
  • Direkt vom Künstlerprofil
  • Über Playlists welche von anderen Nutzern erstellt wurden
  • Eingebettete Player wie in diesem Blog-Beitrag
  • Offizielle Spotify-Playlists

Der Glücksgriff mit offiziellen Spotify-Playlists

Sollte einer deiner Tracks von Spotify bzw. dessen Algorithmus ausgewählt werden und in eine der offiziellen Playlists gewählt werden, könnte dies unter Umständen zu einem Durchbruch führen oder zumindest etwas Kohle einspielen.
Hier sind Playlists gemeint, welche von Spotify erstellt werden und in der Regel viele Tausend Follower haben. Sollte Spotify der Meinung sein, dass dein Track besonders gut passt, wird er mit einigen Namenhaften Producern in einer Playlist auftauchen und so entsprechend häufig abgespielt werden.

Coole, zu erwähnende Spotify-Playlists wären zum Beispiel folgende:         

Also liebe Producerinnen und Producer, gebt euch nen‘ Ruck und bastelt eure eigene Artist-Page. Die Fanbase wartet!

Checkt unbedingt auch die Spotify-Playlist von Guts Nächtle:

Chris

Online-Redakteur, Administrator

Szene-Aktivist. Geprägt von vielen positiven Partyerlebnissen, sowie reichlich guter Musik, geht es nun darum, der Szene etwas zurück zu geben.