SEMF 2019 – Ein Erfahrungsbericht

Das sechste Stuttgart Electronic Music Festival in Folge und noch nie enttäuscht worden – das ist die Bilanz, über welche ich mich sehr freue, euch hier berichten zu können.

Meine beiden ersten SEMF’s, 2014 und 2015 blieben mir noch eher stressig in Erinnerung. Doch mittlerweile scheint das Großereignis organisatorisch so angepasst worden zu sein, dass man seine Zeit dort wirklich genießen kann. Insbesondere die Veranstaltung 2018 und auch dieses Jahr waren sehr entspannt. Die Wartezeiten an den Getränkeständen, Token-Tauschstationen usw. waren sehr kurz und so blieb mehr Zeit zum Feiern – ganz nach meinem Geschmack!

Auch das diesjährige Lineup konnte überzeugen, meiner Meinung nach war es das bisher ansprechendste Lineup. Das war nämlich musikalisch ziemlich ausgewogen. Neben den großen Namen waren auch einige klasse DJ’s aus der Region am Start.

Also machte ich mich mal wieder frohen Fußes auf den Weg zur SEMF. Einen richtigen Schlachtplan machte ich mir dieses Jahr nicht. Die Acts waren von vornherein alle sehr vielversprechend, da konnte man nirgendwo etwas falsch machen. Wichtig war es mir, bei meinen Local Heroes Konstantin Sibold, Marius Lehnert, SHDW & Obscure Shape, Loli & Sanel, Adi Dassler & Jan Dalvik sowie Tomi & Kesh vorbeizuschauen.

Das habe ich tatsächlich auch so durchgezogen. Gerade auf diesen Floors traf ich immer wieder auf bekannte Gesichter, viele mit einem ähnlichen Drang, die Lokalhelden auf den großen Bühnen zu erleben. Zwischen den oben genannten Acts blieb dennoch immer noch genug Zeit, um mich bei den diversen Hochkarätern unter das Publikum zu schmuggeln. So ließ ich mir beispielsweise dann auch Reinier Zonneveld, ANNA, Monika Kruse, Pretty Pink und Amelie Lens nicht entgehen.

Besonders Amelie Lens hat mir persönlich extrem gut gefallen. In den letzten Jahren besuchte ich einige Festivals und so habe ich inzwischen meine DJ-Must-See Liste weitestgehend abgehakt. Doch Amelie Lens war nun auch endlich mal an der Reihe. Mit ihrem Set riss sie mich in ihren Bann, der Dancefloor verwandelte sich in eine Wellnessoase für meine Techno-Öhrchen – Geschmeidig!

Zu erwähnen wäre auf jeden Fall noch, dass auch A free Mind auf Floor 1 wieder einen tollen Job abgeliefert hat. Die stimmigen Visual- und Lichteffekte waren jederzeit sehr passend und trugen ebenfalls einen großen Teil für eine ganz besondere Nacht bei – das Auge isst wie bekannt mit.

Ebenfalls freute ich mich, den Info- und Chilloutstand von take Stuttgart vorzufinden. Hier gab es wie immer die Möglichkeit, sich über diverse Partydrogen, ihre Gefahren und Risiken sowie alles weitere Drum und Dran aufzuklären und auszutauschen. Durch die vielen Sitzgelegenheiten bot sich der Stand auch zum kurzen Entspannen an.

Also, wie ihr seht, hat es mir auch dieses Jahr wieder sehr gut gefallen. Auf die nächste SEMF freue ich mich schon sehr!

In der verewigten Instagram Story könnt ihr die Sause nochmal Revue passieren lassen:

 

Chris

Online-Redakteur, Administrator

Szene-Aktivist. Geprägt von vielen positiven Partyerlebnissen, sowie reichlich guter Musik, geht es nun darum, der Szene etwas zurück zu geben.