Am Ende ist eh alles Techno

Quelle: Adi Dassler
Gewinnspiel
Zum release des Artikels verlosen wir ein fettes Goodie-Bag!

Inhalt Goodie-Bag

Inhalt: Kulturbeutel, Trinkflasche, Sticker, Kondome, Postkarten
Schreibt eine Mail mit dem Betreff „Am Ende ist eh alles Techno“ an: gewinnspiel@gutsnaechtle-stuttgart.de
Teilnahmeschluss: 17.05. 18:00 Uhr
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Facebook, Instagram und Mails kommen in einen Lostopf. Dann entscheidet der Zufall und die oder der Glückliche wird von uns Privat kontaktiert.
Das Goodie-Bag wird nach Absprache persönlich übergeben oder per Post versandt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

In sämtlichen Clubs Stuttgarts sind sie zu finden, ebenfalls im kompletten Innenstadtbereich sowie auch in den Außenbezirken kleben sie an jeder zweiten Straßenlaterne.
Die Rede ist von den neongelben Stickern mit schwarzer Schrift:
AM ENDE IST EH ALLES TECHNO

Verantwortlich dafür ist Tom Stehr mit seinem Ein-Mann-Projekt Stehr Design.

Wie kam der Spruch auf die Sticker?

Entstanden ist der Slogan 2015 im Eugen-Bolz-Haus, welches vom Kollektiv 44 (heute
Kesselkollektiv e.V.) bewohnt wurde. Es handelte sich hierbei um ein alternatives Wohnprojekt in Zwischennutzung.
Das Kollektiv hatte sich noch bis zuletzt für den Erhalt des geschichtsträchtigen Hauses oberhalb des Hauptbahnhofs eingesetzt – leider vergebens. Mit dem Abriss wurde Eugen Bolz dann auch ein zweites Mal geköpft. Durch mitwirken von Tom Stehr, wurde nämlich ein Abbild von Bolz auf die Hausfassade gesprayt. Das konnte sogar von der Innenstadt aus gesichtet werden:

Eugen-Bolz-Haus

Tom war dort jedenfalls auch häufig zu Gast und brachte sich fleißig mit ein. Nach einer durchzechten Nacht im besagten Haus fand er dann im Morgengrauen den mit Edding angebrachten Spruch an einer Türe: AM ENDE IST EH ALLES TECHNO.
Daraufhin begann der damals angehende Grafik-Designer, den Spruch auf Karteikarten zu drucken und diese zu verteilen. Aufgrund guter Resonanzen kam es dann auch zum eigenständigen bedrucken von T-Shirts. Aufgrund der fehlenden professionellen Ausrüstung waren die Ergebnisse entsprechend „schäbig“ wie Tom sie selbst heute grinsend beurteilt.

Heute werden die Shirts noch immer selbst von ihm via Siebdruckverfahren bedruckt. Inzwischen hat er jedoch Zugang zu einer voll ausgestatteten Werkstatt, in welcher er von den Druckvorlagen bis hin zum eigentlichen bedrucken alle Prozesse selbst übernimmt.
Es handelt sich hierbei also um reine Handarbeit, durch welche jedes Shirt zum Unikat wird, auch wenn die Shirts inzwischen mit gleichbleibend hoher Qualität fertiggestellt werden.

Tom Stehr @ Work

Stehr Design

Mittlerweile vertreibt der leidenschaftliche Snowboarder die verschiedensten Artikel unter seiner Firma Stehr Design über einen Online-Merchandise-Shop. Raverinnen und Raver finden hier alles was das Herz begehrt: Turnbeutel, Bauchtaschen, Trinkflaschen, Kondome – ja, du hast richtig gelesen, es gibt tatsächlich auch Kondome! So geht bei jedem verkauften Kondom ein Euro als Spende zugunsten der deutschen Aids Stiftung – gute Sache!

Auch auf die aktuellen Entwicklungen wurde reagiert, Coronagerecht schneidert Tom Gesichtsmasken in Eigenarbeit und sind ab sofort erhältlich.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Produkte, mit unterschiedlichen Sprüchen – hier einige Beispiele:

Den Link zum Shop findet ihr am Ende des Artikels.

Die eigene Firma sowie der Merchandise-Verkauf ist nach wie vor ein reines Herzensprojekt. Leben kann der Grafik Designer davon nicht. Positives Feedback ist seine Währung, in der er Motivation findet.

Sehr positive und direkte Rückmeldungen erhielt Tom auf den BeneFeet Veranstaltungen des Kesselkollektivs sowie auf dem Panopticum-Sommerfest. Bei diesen Veranstaltungen war Tom mit seinem Merch-Stand vor Ort. Neben dem eigentlichen Merchandise-Verkauf war es für ihn eine große Freude, mit den Standbesuchern persönlich in Kontakt zu kommen.
Für die Zukunft erhofft sich Tom weitere Gelegenheiten wie diese, um seine Marke vorstellen zu können.

Zukunftsmusik

Um den Slogan „Am Ende ist eh alles Techno“ mit seiner liebe zur elektronischen Musik zu verbinden, könnte sich Tom sehr gut vorstellen, auch Veranstaltungen unter dem Motto durchzuführen.

Gerne würde Tom auch lokale Künstler in Sachen Grafik und Druck supporten. Entsprechend der finanziellen Möglichkeiten bietet Tom gerne kostengünstige Lösungen an, um talentierten und aufstrebenden Künstler*innen oder Kollektiven ein professionelles Auftreten zu ermöglichen.

Kontaktiert ihn bei Interesse:

 

Chris

Online-Redakteur, Webmaster

Szene-Aktivist. Geprägt von vielen positiven Partyerlebnissen, sowie reichlich guter Musik, geht es nun darum, der Szene etwas zurück zu geben.